Notebooks mit Linux – was und warum?

(zuletzt bearbeitet 14. August 2007, wobei es auch bleiben wird, da der Elfenladen mit meinen Linux-Notebook-Angeboten nicht mehr existiert ;-) )

Immer mehr Menschen haben die Nase voll von Microsoft, Windows, Microsoft Office, Microsoft Klopapier, Lizenzgebühren, DRM, Geschnüffel, Viren, hohen Hardware-Anforderungen, etc.pp. Und sie wechseln zu OS X, Linux, BSD, oder sonst einem "besseren" Betriebssystem. Mehr dazu HIER. Zumindest als sicheres Zweitsystem fürs Internet, etc. möchte es kaum ein "fortgeschrittener" Benutzer mehr missen, und auch für Anfänger ist Linux durch die massiven Veränderungen der letzten Jahre (z.B. "Live-CDs", die einen schmerzfreien und risikolosen Test des "fremden" Betriebssystems ermöglichen, ohne auch nur ein Byte an seiner bisherigen Installation zu verändern) zunehmend interessant. Bei Notebooks hat man dabei allerdings mit speziellen Herausforderungen zu kämpfen, da die meisten Hersteller Linux immer noch hartnäckig ignorieren, oder wie HP halbherzig umarmen und im Verbund mit Novell zu vereinnahmen suchen.


Manchmal finden sich ordentlich mit Linux vorkonfigurierte Notebooks auf Ebay:
 


Die Probleme:

  • Unklare Spezifikationen. Nichtssagende Typenbezeichnungen. Du hast ein HP soundso Notebook gekauft, vor drei Monaten, kaufst jetzt wieder eines, weil Du ein zweites für Deinen Kumpel willst, und glaubst, da stecken genau die gleichen Teile drin und die Tricks, mit denen Du Dein Lieblingslinux darauf zum Laufen gebracht hast, würden wieder funktionieren? Kann sein. Kann aber auch nicht sein. Denn die Unsitte, ohne es klar zu dokumentieren plötzlich andere Komponenten zu verbauen, da ein wenig den Chipsatz zu ändern, dort den Kartenleser durch ein noch billigeres Modell zu ersetzen, ist weit verbreitet. HP ist übrigens noch einer der besseren in dieser Hinsicht, war nur als Beispiel gedacht.
  • Miserable Treiberunterstützung. Nein, nicht "von Linux". Linux unterstützt bereits von Haus aus mehr Hardware, als es Windows tut, viel mehr sogar. Aber für das an sich völlig hilflose Windows liefern die meisten Hardware-Hersteller zu ihrem Schrott sog. "Treiber" mit, die Windows dann erklären, was es mit der Hardware machen soll. Für Linux und andere Systeme sparen sie sich das, weil die Produktzyklen zu kurz sind, weil sie da einen zu kleinen "Markt" sehen, oder auch, weil sie mit Microsoft verbandelt sind und/oder unter Druck stehen. Das ist ein generelles Problem, bei Notebooks ist es aber noch gravierender, weil oft sehr spezielle Komponenten verbaut werden, die noch weniger standardisiert und dokumentiert sind, als bei Komponenten für "große" Rechner. Und wo man oft schon froh sein muß, wenn die Windows-Treiber was taugen…
  • BIOS-Schrott. Das BIOS, eine Art Mini-Betriebssystem (Profis verzeihen bitte die Vereinfachung…), das beim Start des Rechners geladen wird, nervig piepst, und dann dafür sorgt, daß zumindest schon mal Festplatte, CD/DVD, Tastatur und Bildschirm irgendwas tun und der eigentliche Bootvorgang starten kann. Dieses BIOS sollte bestimmten Standards folgen, damit beispielsweise das Herauf- und Heruntertakten des Prozessors ordentlich funktioniert und die/der Lüfter abhängig von der Temperatur geregelt werden. Genau da hapert es aber. Selbst große Hersteller stümpern bei der BIOS-Programmierung ganz beachtlich herum, besonders bei der ACPI-Implementierung, die u.a. für Stromsparfunktionen und Lüfterregelung zuständig ist. Die Folge: Betriebssysteme, die sich strikt an Standards halten, haben Probleme, sich mit diesem Schrott zu verständigen. Oft springen unter Linux Laptop-Lüfter gar nicht an (die Folge sind regelmäßige Zwangsabschaltungen wegen Überhitzung und ein unzeitig frühes Ableben des armen Rechners), oder sie laufen ständig auf höchster Drehzahl, was einem gehörig auf den Geist und die Ohren gehen kann. Läßt sich alles lösen, ist aber manchmal etwas aufwendig. Und Anfänger scheitern manchmal schon bei der Installation, weil der Rechner bereits während des Installierens überhitzt und abschaltet (Tip: ich habe schon Installationen durchgezogen, bei denen sich die Lüfter auch nicht manuell einschalten ließen – einfach einen Fön auf kalt stellen und das Notebook damit kühlen… ;-) )

Nur selten gibt es "unlösbare" Fälle, wo ein Notebook so voll ausgefallener Komponenten steckt, daß es nicht in einen arbeitsfähigen Zustand gebracht werden kann. Fast immer lassen sich Lösungen finden, die Linux-Gemeinde liefert in beachtlicher Geschwindigkeit "Treiber" für so ziemlich alles, was man in einem Notebook verbauen kann, und den Stümpereien beim BIOS und anderen Widerlichkeiten kann man meist mit ein paar Hilfsprogrämmchen oder einfachen Lüftersteuerungsscripten abhelfen. Aber genau das sind die Punkte, die einen Linux-Anfänger abschrecken. Oder auch den, der einfach mit seinem vorinstallierten Rechner ARBEITEN will, bis das Ding auseinanderfällt – ohne sich mit Systemspielchen zu befassen. Genau hier setzt mein Service an:

Ich liefere Notebooks mit vorinstalliertem Linux.

Dabei gibt es verschiedene Varianten:

  • für den, der "Linux lernen" möchte, aber nicht mit einer leeren Festplatte anfangen will. Du bekommst ein ordentlich konfiguriertes System, wo je nach Notebook zwischen 90 und 100% der Hardware sauber funktioniert, und hast eine DVD mit einem Backup. Wenn Deine Erkundungsgänge in die Welt von Linux mal schiefgehen – kannst Du jederzeit das Backup einspielen, und der Rechner ist wieder so, wie Du ihn von mir bekommen hast.
  • Stabile, vorkonfigurierte Systeme, mit denen man mutmaßlich jahrelang arbeiten kann, ohne viel zu verändern. Fire & forget. Du hast klare Anforderungen, welche Anwendungen Du benutzt, alles andere juckt Dich nicht. Updates? Super-aktuelle Software-Versionen? Interessiert Dich nicht. Hier und da mal ein Security Patch. Aber mehr nicht. Dir kann geholfen werden! Linux "verkrautet" im Betrieb nur minimal, und es gibt Systeme, die buchstäblich jahrelang durchlaufen – ohne auch nur einmal zu rebooten.
  • Individuelle Systeme, Dual-Boot für die, die doch noch hier und da Windows zum Spielen oder für spezielle Anwendungen brauchen, verschlüsselte Betriebssysteme, etc.pp. Fast alles ist möglich.

Welche Notebooks?

Wieviele Notebook-Modelle gibt es aktuell auf dem Markt? 1254? Blickt da irgendwer durch? Nein. Selbst Menschen, die sich hobbymäßig oder beruflich intensiv mit diesem Markt befassen, haben gewöhnlich keinen wirklichen Überblick, auch wenn sie anderes behaupten mögen. Ich übrigens auch nicht. Aber zumindest weiß ich deutlich mehr, als der durchschnittliche Notebook-Käufer. Und deshalb nehme ich ihm einen Teil der Arbeit ab, wobei ich auch nicht in der Lage der meisten Versender bin, die irgendeinen Mode-Murks ohne Rücksicht auf Ehrlichkeit und Verluste in großen Stückzahlen verkloppen müssen. Bei mir gibt es immer exakt FÜNF verschiedene Notebooks. Ende. Banane. Manchmal fasse ich sogar noch diese 5 Typen zusammen, weil das gleiche Notebook in unterschiedlicher Ausstattung sie abdeckt.

Jeder dieser fünf Notebook-Typen ist für einen bestimmten Typ Anwender gedacht. Und unter der immer gleichen Bezeichnung gibt es jeweils das Notebook aus der großen unübersichtlichen Laptop-Welt, das das jeweilige Anforderungsprofil aus meiner Sicht am besten erfüllt, wobei ich den Typ möglichst selten wechsele und nur Notebooks von wenigen, bewährten Herstellern anbiete (z.Zt. Nexoc, HP, Asus). Einfach, was? Die fünf Klassen, nach Preis geordnet, wobei die Preise meine Endpreise darstellen, inkl. der Gebühr für ausgiebigen Test und individuelle Konfiguration:

  1. Elvish Apprentice. Der Zauberlehrling. Nicht der Hammer, aber günstig und gut. Preisklasse zwischen 600 und 700 Euro. 90% der Menschen nutzen ihren Rechner zum Schreiben, Surfen, Mailen. Fertig. Dafür reicht das Teil aus. Natürlich gibt es Abstriche bei Arbeitsspeicher, Rechenleistung, Displayauflösung. Aber man bekommt für wenig Geld ein zuverlässiges Arbeitsnotebook der 15-Zoll-Klasse, und nicht irgendeinen schlecht verarbeiteten Murks mit Celeron-Prozessor… Meist solide HP "Business"-Qualität.
  2. Elvish Scribe. Der Schreiber und Schriftgelehrte. Sozusagen der Apprentice, wenn er ausgewachsen ist. Preisklasse je nach Ausstattung 1000-1200 Euro. Ebenfalls arbeitsorientiert, aber stärker "motorisiert", besseres Display, mehr Reserven. Damit kann man zur Not auch schon mal ein Spielchen wagen und ist auch für ressourcenfressende Aufgaben gerüstet. Ebenfalls gewöhnlich ein HP Notebook, zuverlässig, ein wenig langweilig, aber einfach gut.
  3. Elvish Huntress. Die Jägerin. Schöne, schnelle Sub-Notebooks der 12" oder 13"-Klasse. Leicht, etwas mehr designorientiert. (Nicht nur) Für Frauen. ;-) Aber kein lahmer Schnickschnack, sondern richtig schnell. Daher preislich in der gleichen Region wie der Scribe, rund 1100 Euro. Nexoc baut schöne kleine Notebooks, die richtig edel und schnell sind und fast einem MacBook Konkurrenz machen können. Daher stammt die Jägerin meist von dort.
  4. Elvish Ranger. Der Aragorn unter meinen Notebooks. (ja, ich weiß, Nicht-Tolkien-Fans kriegen auf meinen Seiten irgendwann die Krise… ;-) ) Lautere, schwerere und richtig schnelle Notebooks der 17"-Klasse, die sich vor allem an Spieler und Multimedia-Entwickler wenden. Preisklasse bei 1800-2000 Euro. Top-Graphikkarte, viel Speicher, sauschnell. Gewöhnlich eines der extrem aufgemotzten und kaum schlagbaren Gamernotebooks von Nexoc.
  5. Elvish Arrowhead. Die Speer- äh Pfeilspitze der aktuellen Entwicklung. Preisklasse etwas über 3000 Euro. 20"-Displays, zwei superschnelle Graphikkarten in SLI-Schaltung, zwei Festplatten, schnelle Prozessoren. Das sind wirkliche "DTR" (Desktop-Replacements – also vollwertiger Ersatz für "große" normale Computer). Schwer und fett und einfach spektakulär. sozusagen einfach GEIL. Und es gibt nix, was man damit nicht machen könnte. Na gut, Kaffee kochen kann er nicht… Wird meist auf Wunsch besorgt – Geräte dieser Klasse, die gut (wenn auch teuer) sind, gibt es u.a. von Nexoc, Cyber-System, Alienware, etc… und da spielt der Geschmack zu sehr eine Rolle, als daß ich die Lösung vorgeben würde.

Bei der Auswahl der Notebooks wird klar, daß die "eierlegende Wollmilchsau" nicht existiert und auch in absehbarer Zeit nicht existieren wird. Ein Notebook, das schnell genug ist zum Zocken und mit seiner Graphikkarte auch die komplexesten 3D-Anwendungen verkraftet, dabei aber lange Akkulaufzeit hat, leicht ist und dessen Lüfter nur flüsterleise säuseln – das gibt’s ganz einfach nicht, alles andere sind Marketinglügen. Wenn der "Ranger" beim Zocken richtig gefordert ist, dann heulen die Lüfter. Zwar nicht ganz so schlimm wie bei anderen Modellen, aber dennoch. Sorry, geht nicht anders, und wenn Du Dein Headset aufhast, merkst Du es eh nicht. Dafür ist das Ding schweineschnell, und im Office-Betrieb ist die Lärmbelästigung akzeptabel, wenn auch höher als bei einem schwächeren Notebook, das dann passiv gekühlt laufen kann und gar nicht lüften muß. Wenn Du mit Ranger oder Arrowhead Gas gibst, solltest Du eine Steckdose in Reichweite haben – es gibt einfach heute noch keine Akku-Technologie, die solche Monster unter voller Last lange mit Strom versorgen könnte. Und ein DTR wiegt nun mal seine knapp 7 Kilo. Na und? Dafür hast Du ein 20,1"-Display mit Kino-Qualität. Dagegen ist der Scribe im Officebetrieb leise und still (Lüfter gibts nur einen, und der ist meist aus), und er hält mit Standardakku gut drei Stunden durch, wenn Du ihn nicht allzusehr ärgerst. Aber wenn Du ein halbwegs aktuelles Spiel mit mittlerer Qualitätseinstellung spielen willst – gute Nacht. Da kommen die Frames einzeln angedackelt, und Du mußt noch schieben… ist halt ein integrierter Graphikchip, der bringt da keine Power. Jeder mir bekannte Versuch eines Kompromisses (z.B. hochgezüchtete 15"-Notebooks mit mittelstarker Graphikkarte) ist unbefriedigend. Die Akkulaufzeiten sind nicht doll, die Dinger werden zu heiß (weil die Komponenten, die in einem 17"-Gehäuse ihre Abwärme besser verteilen könnten, in einen kleinen 15"er gequetscht werden), so richtig schnell sind sie dann meist doch nicht, etc.pp. Kompromisse sind fast immer fauler Mist. Und daher gibts die hier nicht.

Ich will aber ein anderes Notebook! *stampf*

Na gut, na gut… wer wird sich denn gleich aufregen… ;-) Im Prinzip bin ich zu jeder Schweinerei bereit. Ich bin ja glücklicherweise kein "richtiger" Händler oder gar Hersteller, sondern mehr wie der gute Kumpel, der für Dich in Deinem Auftrag ein geiles Notebook kaufen geht, und es Dir dann noch für ein paar Scheinchen durchtestet und richtig konfiguriert, damit Du keinen Aufwand und Ärger hast und gleich optimal loslegen kannst.

Anders formuliert: ich habe keine Lagerhaltung und ich bestelle sowieso die Notes in Deinem Namen bei einem der führenden "Kistenschieber" (meist notebooksbilliger.de) und behalte einfach meine Gebühr ein. Also ist es mir prinzipiell wurst, welches Modell Du möchtest.

Wenn Du also ein anderes Notebook im Visier hast: laß es mich wissen. Dafür gibt es eine separate Bestelloption im Laden.

Nimm einfach den Preis des Händlers Deiner Wahl (bitte nur solche, die existieren und zuverlässig ordentliche Ware liefern können – ich bevorzuge notebooksbilliger.de, mindfactory.de oder hoh.de), rechne je nach Konfiguration / Test meinen Aufschlag drauf (100-250 Euro), und los gehts.

Dabei gilt aber folgende Einschränkung: es kann bei "Fremd"-Modellen, besonders bei ATI-Graphikkarten oder notorischen Verbauern von inkompatiblem Schrott (wie Medion oder FSC), passieren, daß die Linux-Unterstützung nicht 100%ig wird. Und wenn Du mit dem Gerät nicht glücklich bist – hey, ich hab meine Gründe, warum ich nur manche Notes anbiete, und andere eben nicht…

Deshalb gebe ich für solche Notebooks auch nur eingeschränkten Support. Garantie etc. laufen eh über den Hersteller/Versender und sind voll gegeben, aber in der Wissensdatenbank und im Supportsystem kann ich nur Anfragen zu Notebooks beantworten, die ich gut genug kenne. Und das sind die, die ich ausgewählt habe und empfehle und meist auch selbst verwende.

Ansonsten gilt mein Angebot wie üblich: ausgiebiger Burn-In-Test, um Montagsgeräte und sonstige schwächelnde Teile auszufiltern, ggf. Abwicklung des Umtauschs/Reparatur mit dem Versender, individuelle Konfiguration nach Wunsch. Auch z.B. für spezielle Teile wie Industrienotebooks oder "ruggedized" nach Militärstandards, wie die Panasonic Toughbooks oder die "Rocky"-Modelle von Roda-Computer / Amrel.

Ausgeschlossen ist eigentlich nur Noname-Schrott vom Discounter oder dubiosen Ebay-Vercheckern…

Welche Linux-Distributionen?

Da läuft es ähnlich ab, wie bei der Auswahl der Notebooks. Ich habe ein paar Vorgaben, die ich für gut und richtig halte, und bei denen ich fit bin und gute Ergebnisse garantieren kann. Aber die Vielfalt der Distributionen ist ja gerade eine der Stärken von Linux, und ich liebe diese Buntheit. Jeder hat einen anderen Geschmack und andere Anforderungen – und für fast jeden gibt es eine Distri, die genau seine Punkte abdeckt. Mein Schwerpunkt liegt auf "umsteigerfreundlichen" Distributionen. Hardcore-Linuxer, für die es nur Linux-from-Scratch (LFS) gibt, werden sich ohnehin von mir kein System vorkonfigurieren lassen. Da gibt es übrigens auch die Möglichkeit, für weniger Geld nur das durchgetestete Notebook zu bestellen – ohne Betriebsystem und Konfiguration.

Standard-Distributionen

Fedora

Aktuell mein Lieblingslinux zum Arbeiten. Sehr gut für Notebooks, die man die nächsten Jahre einfach verwenden will. Solide, stabil, komfortabel, aber nicht ganz so verfettet wie Suse. Darauf habe ich, bevor ich für meine speziellen Bedürfnisse doch auf Mac OS X umgestiegen bin, lange gearbeitet. Hat aber ein paar Macken, so ist die Unterstützung proprietärer Multimedia-Formate und einiger anderer Dinge mit ziemlichem Gefrickel verbunden. Aber das löse ich für Dich. Gnome als Standard-Desktop (KDE geht aber auch, ggf. XFCE und andere)

Opensuse (SuSe Linux/Novell)

Ich mag SuSe nicht. Aber ich biete es dennoch an. Ist mit seinen Assistenten und Wizzards und YAST (das fast so arbeitet wie die "Systemsteuerung") und vielen anderen Dingen fast schon "wie Windows". Genau da liegt aber auch seine Schwäche: überfrachtet, unsauber, fettig. Außerdem mag ich das Geschäftsgebaren von Novell nicht und ihre Herumkuschelei mit Microsoft. Aber, wie gesagt – Suse hat immer noch sehr viele Fans, gerade unter Einsteigern, und es hat auch etliche Stärken, und deshalb biete ich es an. KDE als Standard-Desktop.

Debian (auf Basis von Sidux)

Für die etwas interessierteren Nutzer, die sich mehr mit Linux befassen möchten und ein top-aktuelles System wollen. Sidux ist eine noch recht neue Distribution, die die Tradition von Kanotix weiterführt. Sie basiert auf Debian Sid, dem jaktuellsten benutzbaren Zweig von Debian – und macht ihn einfacher nutzbar und stabiler. Genial gut, schnell, schlank – aber man sollte diese schwarzen Fenster kennen und mögen und keine Angst vor ein paar Konsole-Befehlen haben. KDE als Standard-Desktop.

Zenwalk bzw. sein Ableger SaxenOS

Ein schlichtes, schönes Linux auf Slackware-Basis. XFCE als Standard-Desktop. Weniger Fett, mehr Leistung – z.B. im Vergleich zu SuSe.

Sabayon

Sabayon ist nach dem bekannten italienischen Dessert benannt, und ein böser Mensch meinte mal: "lecker, süß, der Alkohol ist auch schon mit drin – aber laß das mal zwei Tage stehen… " Ich biete Sabayon trotzdem an. Es ist für den Bunt-Klicki multimedial-assistenzgeschädigten Windows-User wie Methadon für den Heroin-Junkie. Ein "schöner" Einstieg in die Linux-Welt, alles funktioniert, und der typische Ex-Windows-User wird sich mit täglichen Updates ohnehin zurückhalten, sondern weise auf das nächste DVD-Release warten, wenn er überhaupt jemals updated. Dann bietet Sabayon eine sehr schöne, schick gestylte, multimedial perfekte Plattform inklusive richtigem 3D-Desktop (nicht sonem Murks wie bei Vista…) und allem Schnickschnack. Und außerdem richte ich es Dir ja ein, damit werden die typischen Sabayon-Fallen umschifft.

…und was ist mit Gentoo, Dingsbumsnix und vor allem UBUNTU?!?!

Gibts auch, wenn es sein muß. Ubuntu z.B. mag ich einfach nicht besonders, ohne dafür allzuviele objektive Gründe zu haben. Ich stimme mich ohnehin mit jedem einzelnen Kunden ab, wie er seine Platte partitioniert haben möchte, etc.pp. – und da kannst Du auch gerne anfragen, wenn Du eine spezielle Linux-Distribution möchtest. Bei manchen kenne ich mich halt weniger gut aus – da gilt dann eine eingeschränkte Zusage bezüglich Hardwareunterstützung etc.

Bei anderen werde ich mich weigern, weil ich sie für Schrott halte oder zu kurzlebig oder weil ich sie überhaupt nicht kenne. Und wieder andere nutze ich selbst intensiv, ich biete sie nur nicht aktiv als Standard an, weil sie nur für Spezialisten interessant sind, z.B. Backtrack. Also einfach fragen.

… und wie ist das mit Windows…?!

Tststs….. na gut, unter uns: für manche Dinge (Spiele v.a., aber auch ein paar spezielle Anwendungen im 3D-Bereich etc.) braucht man das Zeug halt doch manchmal. Oder will sich noch nicht ganz davon trennen, weil anhänglich und bißchen ängstlich und von den liebgewonnenen Viren und Abstürzen will man sich auch noch nicht auf immer verabschieden… Deshalb biete ich es optional auch an. Ich empfehle zwar (mit einer Ausnahme) nur Notebooks, die ohne zwangsvorinstalliertes Windows geliefert werden. Aber wenn Du entweder im Besitz einer legalen Lizenz bist, oder ein Windows dazuerwirbst (auf Anfrage), packe ich Dir das auf die Platte. Entweder im Dualboot mit Linux (da kannst Du dann jeweils beim Start des Rechners wählen, was er hochfahren soll), oder in Wessen-Namen-auch-immer sogar allein… in jedem Fall richte ich auch Windows optimal für Dich ein, stopfe die wichtigsten Sicherheitslöcher, treibe ihm soweit möglich das Geschnüffel aus, und optimiere Treiber und Einstellungen, z.B. zum Spielen.

Vista empfehle ich zwar nicht (ich halte XP Pro für die erträglichste Windows-Version), ist aber auch möglich. Kostet halt und bringt eigentlich nix, außer Performance-Verluste.

So – überzeugt? ;-) Na also.

Dann geht es hier zum Laden: http://laden.elfenwald.org

One Response to Linux-Notebooks

  1. […] Der Elfenladen – kein gewöhnlicher Notebook-Shop, nichts für “gewöhnliche” Leute. Massgeschneiderte Linux Notebook-Lösungen […]

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