21. Oktober 2007
Pariser für die Finger - alles für das iPhone.
Neben ein paar anderen Unausgereiftheiten, den nun bekanntgewordenen unattraktiven T-Mobile-Tarifen und der kindischen Marketing-Trittbrettfahrerei seitens Greenpeace hat das iPhone ein weiteres, eher grundsätzliches Problem.
Ebenso sein nicht-telephonierender Kollege, der iPod Touch.
Schon mal so ein Gerät in der Hand gehabt? Man kennt das ja von der glänzenden Kehrseite der iPods. Und von jedem Touchscreen-Gerät: selbst wenn man gerade die Hände frisch mit Felgenreiniger behandelt und danach noch mit Talkum gepudert hat: in nullkommanix ist das dämliche Display wieder schmierig.
Hat man dann erfolgreich mit den Fingernägeln den Film gestartet, den man gerne während der Zugfahrt sehen möchte und versucht, den Glibberstreifen rechts oben im Bild noch schnell wegzupolieren - zwupp hat man wieder unfreiwillig irgendwelche Kommandos gegeben und der Film ist wieder weg. Oder gezoomt. Oder was weiß ich.
Die alte Crux von Touchscreen-Geräten. Und der Grund, warum jemand mal den “Stylus” erfunden hat, diese stiftähnlichen Touchscreenbedienfummelteile, die immer verschwunden sind…
Künftig könnte man iPhone-Besitzer an einer speziellen Handtracht erkennen. Wenn das Werbefilmchen und die Website sich nicht noch als Gag entpuppen.
Zusätzlich werden Träger dieser Finger-Pariser sicher Rabatt in einschlägigen Latex-Clubs bekommen und bei aidspanikinfizierten Frauen gut ankommen… ;-)
Link: www.youtube.com
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